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Bei schö­nem Wet­ter sind wir bei Zei­ten in Rich­tung Gar­da­see auf­ge­bro­chen. Da wir nicht stur auf der Au­to­bahn fah­ren woll­ten und zu­sätz­lich das Geld für das Pi­ckerl, spa­ren konn­ten, sind wir in Ös­ter­reich 'über die Dör­fer' ge­fah­ren.


Grund­sätz­lich sind wir sehr gut durch­ge­kom­men, bis zur ge­sperr­ten Stra­ße un­ter­halb der Au­to­bahn­brü­cke. Hier haben uns die Ösis einen bösen Streich ge­spielt.


Wir stan­den über eine Stun­de an der auf­ge­stell­ten Ab­sper­rung und be­ob­ach­te­ten u. A. die Bun­gee­jum­per, die sich von der Au­to­bahn­brü­cke ins Tal stürz­ten. Was uns sehr wun­der­te: Der Ge­gen­ver­kehr war nicht ge­sperrt, nur berg­auf stand eine ki­lo­me­ter­lan­ge Schlan­ge Blech. Nach über einer Stun­de, ent­schloss sich eine der war­ten­den Damen mal bei der Po­li­zei an­zu­ru­fen. Siehe da, die Her­ren hat­ten ver­ges­sen die Ab­sper­rung vom mor­gend­li­chen Rad­ren­nen zu ent­fer­nen. So ein Mist!!


Lei­der ver­folg­te uns das Rad­ren­nen die ganze Fahrt über, wir muss­ten immer wie­der war­ten, weil die Stra­ße ge­sperrt war.


Kaum waren wir in Meran an­ge­kom­men, hat sich die Licht­ma­schi­ne in Zius 964 ver­ab­schie­det und der Wagen blieb ste­hen. Glück im Un­glück: Wir waren we­nigs­tens nicht ir­gend­wo im Ge­bir­ge ge­stran­det. Nach einer kur­zen Be­spre­chung fuhr ich wei­ter Rich­tung Gar­da­see, die Zius war­te­ten auf Pan­nen­hil­fe. Nach 24 Stun­den kamen die Bei­den dann wohl­be­hal­ten am Gar­da­see an.


Nach und nach tru­del­ten alle An­de­ren wohl­be­hal­ten im Lido Blue am See ein und wir konn­ten ge­mein­sam zu Abend Essen.



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